Sanierung nach natuREbuilt-Prinzipien in Niederösterreich
Ein bestehendes Wohnhaus in Niederösterreich, M8 – Mallersbach acht, wurde nach den natuREbuilt-Prinzipien saniert. Den Ausgangspunkt stellte ein alter, ungedämmter und teilweise feuchter Bestand mit Bruchsteinmauern, geringer Raumhöhe und begrenztem Budget dar. Ziel war es, die erhaltenswerte Substanz zu bewahren und daraus ein zukunftsfähiges, energieeffizientes Zuhause zu entwickeln.
Sanierungskonzept
Im Vorher–Nachher-Vergleich zeigt sich die Transformation deutlich: Innerhalb der bestehenden Mauern entstand eine kompakte, gedämmte Gebäudehülle auf Basis der natuREbuilt-Aufbauten. Vorgefertigte Holzbauelemente, ökologische Dämmstoffe wie Zellulose und Holzfaser sowie Lehmputz zur Feuchteregulierung verbessern heute Wohnkomfort und Energieeffizienz unter Fortführung der ursprünglichen Baulogik. Das Bruchsteinmauerwerk bleibt als hinterlüftete Fassade bestehen und prägt weiterhin den Charakter des Hauses.
Re-Use und regionale Wertschöpfung
Re-Use stellte ein zentrales Thema der Sanierung dar. Zahlreiche Materialien aus dem Bestand wurden sorgfältig ausgebaut und in neuer Funktion wiederverwendet – etwa Holzböden und Dachlatten für die hinterlüftete Holzfassade, Holzbalken als sichtbare Unterstützungsbalken für eine neue Galerie oder Schafwolle zur Nischendämmung. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und KMU, ergänzt durch umfangreiche Eigenleistungen.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie mit den natuREbuilt-Prinzipien – Rezyklierbarkeit, Regionalität und Resilienz – eine nachhaltige Sanierung zu einem energieeffizienten, resilienten Wohnhaus realisiert werden kann.
natuREbuilt